Dozentin: Maren Pelzer
In der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Rückenschmerzen und Verspannungen. Beine oder Füße tun weh, der Körper verändert sich und verschiedenste Beschwerden können auftreten. Eine Schwangerschaftsmassage kann dazu beitragen, Verspannungen zu lösen, das Wohlbefinden zu stärken und Beschwerden zu lindern.
Eine Studie vom TouchResearch Institute (Miami, USA) zeigte, dass bei einer regelmäßigen Schwangerschaftsmassage Ängste abgebaut werden können, Stresshormone reduziert werden und Komplikationen während der Schwangerschaft seltener sind. Eine wiederholte Entspannungserfahrung kann sehr hilfreich und unterstützend für die Geburt sein und wird von vielen Hebammen empfohlen.
Schwangerschaftsmassage – Fortbildung 2025
Bei dieser Fortbildung für Masseure, Hebammen, Heilpraktiker und andere Interessierte lernen Sie den Aufbau und Ablauf einer Schwangerschaftsmassage und erfahren Tipps und Tricks, wie Sie die werdenden Eltern anleiten können.
Im Rahmen dieser Ausbildung werden folgende Kenntnisse für eine fachgerechte Massage einer schwangeren Frau besprochen:
Anatomie und Physiologie während der Schwangerschaft- Indikationen und Wirkungsweisen- Kontraindikationen- Risikoschwangerschaften- Massagegriffe, Ablauf einer Massage- Bequeme und gesunde Lagerung- Vor- und Nachgespräch- Öle – kontraindizierte und geeignete Öle- Raumvorbereitung / positive Rahmenbedingungen für eine Schwangerschaftsmassage- Umgang mit Emotionen und Grenzen der Intimsphäre
Neben der Vermittlung theoretischen Wissens steht die praktische Erfahrung im Vordergrund dieser Fortbildung. Die TeilnehmerInnen erlernen fundiertes Wissen über Schwangerschaftsmassage und können dies anhand praktischer Übungen verinnerlichen.
Am zweiten Tag stehen voraussichtlich schwangere Frauen zur Verfügung, mit denen die erlernte Praxis erprobt werden kann.
Ein Zertifikat wird nach erfolgreicher Abschlussprüfung als Fortbildungsnachweis ausgestellt. Die Fortbildungsstunden werden mit Fortbildungspunkten als geeignete Fortbildungsmaßnahme gemäß § 6, Absatz 3, Anlage 2 der Berufsordnung für Hebammen in Hamburg anerkannt.