Willkommen im Mitgliederbereich

Schön, dass Du Mitglied im Hebammenverband Hamburg bist. Hier gibt es für Dich allgemeine Informationen, die öffentlich abgerufen werden können und den Internen Bereich, in dem wir z.B. Unterlagen und Protokolle der Mitgliederversammlungen einstellen und Informationen teilen, die nur für Mitglieder zugänglich sein sollen.

02.12.2022 | WICHTIG
 

Wie geht es weiter?
Wir suchen zum 1.06.2022 ein*e neue 2.Vorsitzende*n mit 12Std. Wochenarbetszeit.
Bis dahin wird Andrea Sturm ab 1.03.2023 kommissarisch den 2.Vorsitz übernehmen, und auch ihre/seine Einarbeitung.
So kann Martina sich auf ihr neues Amt konzentrieren.

Wahl ist in der nächsten Mitgliederversammlung 18.04.2023 9:30 bis 12:30
Die Ausschreibung wird in den nächsten Tagen in den Mitgliederbereich eingestellt.


24.11.2022 | WICHTIG
 

Befragung Versorgung HH 2022/2023

Befragung 2022/23 der Sozialbehörde an alle Hebammen (26.01.22)

Liebe Kolleginnen,
es ist dringend und verpflichtender Bestandteil der Berufsordnung, dass wir die Datenerhebung der Behörde beantworten.

ALLE freiberuflichen Hebammen werden gebeten über das ganze Jahr 2022 eine Strichliste zu führen, was Sie wann wo und wie  gearbeitet haben.

Anfang 2023 folgt ein Fragebogen, den ihr auf Grund eurer Strichliste gut und schnell ausfüllt. Der wird von euch dann wieder an die Sozialbehörde geschickt und ausgewertet.
Es sind wichtige Zahlen, die auch uns als Argumentationsgrundlage dienen, wenn wir Projekte oder Inhalte durchsetzen wollen. Politiker:innen und Sozialbehörde argumentieren auf dieser Grundlage.

Lade Anschreiben und Erhebungsbogen/Betreuungsprotokoll direkt runter, dann musst Du nicht so viel nachtragen. Es ist schlau es täglich auszufüllen. 

Downloads

Anschreiben zum AusdruckenBetreuungsprotokoll zum Ausdrucken

24.11.2022 | WICHTIG
 

Mitgliederversammlung 1.12.2022 15:00 bis 18:30

Nähere Infos und Anmeldung


07.11.2022 | WICHTIG
 

Jour fixe angestellte Hebammen

Hier gehts zur digitalen Unterschrift bei change org.

Anmeldelink zum Jour fixe ist hier :-)

Downloads

Einladung 6.12.2022

04.10.2022 | WICHTIG
 

Brandbrief Geburtshilfe

Pressemitteilung Berlin, 27. September 2022

Mit einem Brandbrief hat sich der Deutsche Hebammenverband (DHV) dieser Tage an die zuständigen Fraktionen in der Regierungskoalition gewandt. Die jüngsten Gesetzes- und Reformvorstöße, die Pflegepersonaluntergrenzen Verordnung (PpUGV), das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz und die darin enthaltenen Änderungen zum Pflegepersonalbudget und die Empfehlungen der Regierungskommission zur Weiterentwicklung der Pädiatrie und der klinischen Geburtshilfe, gefährdeten laut DHV im höchsten Maße die Versorgungsqualität in der klinischen Geburtshilfe und damit die Versorgungssicherheit von Frauen und Kindern. 

„Seit Jahren verschärft sich der Notstand in der klinischen Geburtshilfe“, mahnt der DHV in seinem Brandbrief. Die seit Januar 2022 geltende Pflegepersonaluntergrenzen Verordnung und der aktuelle Gesetzesentwurf für ein GKV-Finanzstabilisierungsgesetz führten jetzt noch dazu, dass es Kliniken absehbar unmöglich gemacht werde, Hebammenarbeit bedarfsgerecht einzuplanen und zu refinanzieren. 

Auch die von der Regierungskommission erst vor wenigen Wochen vorgestellten Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Pädiatrie und der klinischen Geburtshilfe hätten ihr Ziel von vornherein verfehlt, weil sie unter Ausschluss fachärztlicher, Hebammen- oder sonstiger Expertise aus der klinischen Geburtshilfe erarbeitet wurden. Die Empfehlungen der Kommission enthielten zudem keine Vorschläge, wie zukünftig der Einsatz von genügend Fachkräften in der Geburtshilfe von den Kliniken finanziert werden könnten. Dies hatte der DHV bereits in einem Offenen Brief vom 25.08.2022 scharf kritisiert.

Weiterhin verweist der DHV in seinem Brandbrief darauf, dass die Regierungskoalition die Eins-zu-eins-Betreuung von Frauen unter der Geburt im Koalitionsvertrag fest verankert habe. Tatsächlich aber stünden die aktuellen Initiativen, Gesetzesentwürfe und Verordnungen des BMG diesem Ziel diametral entgegen. 

Die Versorgung in der klinischen Geburtshilfe, so der Appell des DHV, darf nicht weiter belastet werden. „Wenn die drei obenstehenden Problemfelder nicht gelöst werden”, so der Verband in seinem Brandbrief, „drohen uns die verbliebenen Kreißsäle und Stationen wegzubrechen. Das geht vor allem zu Lasten von Frauen, Kindern und Familien in einer der wichtigsten, aber auch verletzlichsten Phasen ihres Lebens.“

Zum Brandbrief (PDF): https://hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2022/09/27/artikel/notstand-geburtshilfe/

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) ist der größte Hebammenberufsverband in Deutschland und setzt sich aus 16 Landesverbänden mit insgesamt rund 22.000 Mitgliedern zusammen. Er vertritt die Interessen aller Hebammen. Im DHV sind angestellte und freiberufliche Hebammen, Lehrer*innen für Hebammenwesen, Hebammenwissenschaftler*innen, Hebammen in den Frühen Hilfen, hebammengeleitete Einrichtungen sowie Hebammenschüler*innen und Studierende vertreten. www.hebammenverband.de

Kontakt:

Deutscher Hebammenverband e. V.
Michaela Peeters, M.A.
Pressestelle
Telefon: 0176 56119740
E-Mail: presse@hebammenverband.de


22.09.2022 | WICHTIG
 

26.10.2022 Jour fixe angestellte Hebammen

  • Berichte aus den Kliniken
  • wie kann man sich solidarisieren
  • was muss akut in Hamburg anders werden (Brief an die Senatorin scheiben?)
  • Gästinnen aus Berlin, erzählen, wie sie sich in Berlin organisieren
  • wenn noch Zeit ist, würden wir Euch gerne noch das Positionspapier zur Eingruppierung von Hebeammen vorstellen

anmelden kannst Du Dich hier,  Es ist sehr hilfreich ungefährt zu wissen wieviele kommen. Keine Zeit? Dann gerne nur Mailadresse hinterlassen für zukünftige Infos.

Du kannst hier direkt in den Zoom  kommen.

Viele Grüße Andrea
1.vorsitzende HVH


06.09.2022 | WICHTIG
 

Klinikschließung nördlich von Hamburg

Die Gynäkologie, Onkologie und Geburtshilfe werden geschlossen.

Eine wichtige Klinik für die Region, es wird die Kliniken im Norden Hamburgs noch mehr belasten.

Es lief alles ganz schnell.Den Frauen  mit Geburtstermin ab 15.11.2022 abgesagt.

Kein Sozialplan für die Angestellten.

Kein frühzeitiges Gespräch mit den Hebammen über alternative Arbeitsformen und Ideen zur Rettung der Geburtshilfe.

Das finden wir schlimm und sind solidarisch mit unseren Nachbarinnen*


10.08.2022 | WICHTIG
 

Einladung Jour fixe angestellte Hebammen in Hamburg

Weitere Infos per Mail – meldet Euch an, auch wenn ihr an diesem Tag nicht könnt und in den Einladungsverteiler wollt.
Anmeldung bitte hier auf unserer üblichen Plattform
 

Herzliche Grüße, und einen schönen Restsommer für Euch

Andrea Sturm 
Vorsitzende Hebammenverband Hamburg

Wir wollen die kommenden Tarifverhandlungen in Hamburg, zum Anlaß nehmen uns neu zusammenzufinden. Das Ziel ist, dass möglichst aus jeder Klinik zwei Hebammen dabei sind, um sich gut untereinander zu vernetzen. Berlin hat uns gezeigt wie es geht.


28.07.2022 | WICHTIG
 

Pilot Projekt Versorgung in Hamburg Harburg

Abfrage Hebammennetzwerk

Mit der folgenden Doodle-Umfrage wollen wir Termine für ein Treffen der Hebammen zum Vernetzen finden.

Mit der Auswahl sollen zwei Termine gefunden werden (1x für das 3. Quartal 2022 und 1x für das 4. Quartal 2022). Achtung: die Termine für das vierte Quartal sind im November.

Die Abstimmung kann bis zum 19.08.22 gehalten werden. Danach werden die Zeitfenster gewählt, an denen die meisten Zusagen gesetzt worden sind.

Für 2023 folgen demnächst Terminvorschläge.

Weitere Informationen hierzu und die endgültigen Termine werden dann in den Follow-ups und/oder in einer nachfolgenden E-Mail mitgeteilt.

Bei Rückfragen hierzu wenden Sie gerne an mich: Alina Winkelmann, (Fachamt Gesundheit, Kommunales Gesundheitsmanagement, Tel. 42871- 2397,
Alina Winkelmann Projektmanagerin des Kommunalen Gesundheitsförderungsmanagements

Doodle Hebammen-Netzwerk

Weitere Infos zum Projekt findet ihr hier


28.06.2022 | WICHTIG
 

Pressemitteilung des Arbeitskreises Frauengesundheit

Der Bericht basiert auf den Gutachten von Professor:innen der Gesundheits- und Hebammenwissenschaften, einer Expertin für  Migrationsgesundheit, einer Medizinjournalistin und last but not least den Vertreterinnen von Betroffeneninitiativen. Sie erörtern ausführlich die Möglichkeiten und Wege einer sinnvollen Information zu Gewalt unter der Geburt, mit Schwerpunkten im Bereich der Information für besondere Zielgruppen wie Migrantinnen und Flüchtlinge, Bildungsferne, Väter sowie zu Best Practice-Beispielen aus dem Ausland.

Der Bericht kann auf der Website des AKF eingesehen werden.
Die Veröffentlichung der Gutachten wird folgen.

Die unterschiedlichen und weit gefächerten Empfehlungen der Gutachterinnen zeigen, dass wir in Deutschland strukturierte und planvolle Maßnahmen zur Aufklärung über respektlose und traumatisierende Geburten ergreifen sollten. Möglichst im Rahmen von größeren Aktionen sollten sensible und zielgruppengerechte Informationen breit zugänglich gemacht werden. 

Diese Gutachten samt den Empfehlungen des AKF können als ein erster hoffnungsvoller Schritt gesehen werden, das Thema gesundheitspolitisch in den Fokus zu rücken und endlich konkrete Maßnahmen zur Sensibilisierung und Beseitigung von Respektlosigkeit und Gewalt unter der Geburt zu ergreifen.
 

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) ist der größte unabhängige Zusammenschluss von Frauengesundheitsorganisationen und Fachexpertinnen zur Frauengesundheit im deutschsprachigen Raum.
* überparteilich * unabhängig *

Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
Sigmaringer Str. 1
10713 Berlin

Tel.: 030 - 863 933 16
Fax: 030 - 863 934 73
Mail: buero@akf-info.de
www.arbeitskreis-frauengesundheit.de
Impressum

Nähere Informationen


25.05.2022 | WICHTIG
 

Mitgliederversammlung in Präsenz - Fortbildungen - Infos HAW


 

Im Mitgliederbereich weiterlesen

01.05.2022 | WICHTIG
 

Mitgliederversammlung 30.06.2022

Liebe Kolleginnen* und JuWeHen, unter Anderem werden neue Bundesdelegierte gewählt für die BDT vom 15.11.2022 bis 17.11.2022. Ein Gästinnen* Platz ist auch frei.
 

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14.11.2022

Telematik Infrastruktur

Die Sozialbehörde Hamburg bewirbt sich als als Modellregion.  Dazu braucht es eine Absichtserklärungen von denen, die sich vorstellen können 2023 am Modellprojekt teilzunehmen, falls Hamburg ausgewählt wird. Das kann eine einzelne Hebamme sein, oder eine Praxis oder Geburtshaus…
Das würde NICHT bedeuten, dass man sofort loslegen muss.
Wir unterstützen als Verband die Teilnahme am Projekt Modellregion.
Du hast den Vorteil, dass es Support bei der Einrichtung der TI gibt und...

Du bekommst eine Aufwandsentschädigung von der Soazialbehörde, die nichts mit der Kostenerstattung zu tun hat.
Es heißt noch nicht, dass Du TI direkt einrichten musst. Die letzte Veranstaltung am 9.11.2022 ist aufgezeichnet worden. Wir werden Im Dezember und im Januar jeweils einen Termin anbieten, bei dem ihr Euch alles (nochmal, oder neu) anschauen könnt.

Wer an der Idee Modellregion teilnehmen will muss sich bis 24.11.2022 anmelden.

Dazu braucht es eine Absichtserklärungen von denen, die teilnehmen würden, falls Hamburg ausgewählt wird. Das kann eine einzelne Hebamme sein, oder eine Praxis oder Geburtshaus…

Das würde NICHT bedeuten, dass man sofort loslegen muss.

Wenn ihr Fragen dazu habt meldet Euch entweder bei Herrn Dölger lukas.doelger@soziales.hamburg.de.

Da unsere 2.Vorsitzende Martina Henkelmann in der Fachkommission Gesunde Geburt in der Arbeitsgruppe Digitalisierung ist, wird sie ab sofort im HVH das Thema Telematik übernehmen.

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AnschreibenTIMLetter of Intent

07.11.2022

Hamburg geht leider leer aus!

1. Die Pflegepersonaluntergrenzen Verordnung (PpUGV) verschlechtert die geburtshilfliche Versorgungssituation in Hamburg und überall.

Was ist die PpUGV?

Die PpUGV verpflichtet Kliniken in sogenannten “pflegesensitiven Bereichen” einen vorgegebenen Mindestpersonalschlüssel einzuhalten. Wenn ein Krankenhaus im monatlichen Mittel dieses Patient*innen-Fachkraft-Verhältnis unterschreitet, werden Vergütungsabschläge fällig - eine Nicht-Einhaltung führt also zu finanziellen Einbußen.

Hebammen in der PpUGV

Seit Januar 2022 fallen auch die Bereiche Gynäkologie und Geburtshilfe als pflegesensitive Bereiche unter die PpUGV. Allerdings hat der Gesetzgeber hier eine Besonderheit verordnet: Hebammen dürfen bei der Berechnung des Mindestpersonalschlüssels nur bis zu 10 % in der Tagschicht und nur bis zu 5 % in der Nachtschicht angerechnet werden.

Bedeutung der PpUGV für die klinische Geburtshilfe

Hebammen arbeiten in Kliniken nicht nur im Kreißsaal sondern auch in der Betreuung von Wöchnerinnen und ihren Neugeborenen auf Wochenbettstationen, in der ambulanten Versorgung von Schwangeren sowie in der Betreuung von kranken und gefährdeten Schwangeren auf Präpartalstationen. Dies entspricht ihrem originären Tätigkeitsfeld, für das sie als Expert*innen ausgebildet sind. Durch die Begrenzung des Anteils an Hebammen, die für die PpUGV angerechnet werden, sind geburtshilfliche Kliniken von erheblichen Einnahmen-Einbußen betroffen, selbst wenn sie einen guten Betreuungsschlüssel - inklusive Hebammen – vorweisen können.

Die bereits vorher unterfinanzierte Geburtshilfe wird für die Kliniken zu einem noch schlechteren Geschäft. Außerdem hat die Hebammen-Begrenzung in der PpUGV einen Einstellungsstopp von Hebammen für Wochenbett- und Präpartalstationen zur Folge, so dass offene Stellen noch schwerer besetzt werden können.

Die Belastung des verbliebenen Personals und die Verschlechterung der Versorgung rund um die Geburt in den Kliniken für die Familien sind die Folgen.

Bedeutung für Hamburg

Auch in Hamburg arbeiten Hebammen in den Kliniken in allen Bereichen rund um die Geburt. Die negativen Folgen der PpUGV sind deshalb in allen Hamburger Geburtskliniken spürbar. Hebammen, die sich auf vakante Stellen in der stationären Versorgung bewerben, werden abgewiesen und die Stellen bleiben unbesetzt; der finanzielle Druck auf die geburtshilflichen Abteilungen nimmt spürbar zu. Besonders dramatisch trifft es Kliniken, in denen die Präpartalstationen bisher ausschließlich von Hebammen betreut werden. Davon gibt es in Deutschland eine große Anzahl. z.B. das Virchow Klinikum der Charité, das als perinataler Maximalversorger viele besonders kranke und gefährdete Schwangere auf der an den Kreißsaal angegliederten Station 33 betreut – diese spezialisierte Versorgung ist durch die PpUGV für das Krankenhaus nur noch defizitär möglich. E betrifft auch die Praxisanleitung der Studierenden, die auf den Wochenstationen nicht mehr auf ihre zu leistende Stundenzahl kommen.

2. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz und die darin enthaltenen Änderungen zum Pflegepersonalbudget verschlechtern die geburtshilfliche Versorgungssituation in Berlin.

Was ist das Pflegebudget?

Seit 2020 werden die Kosten für das Pflegepersonal der Krankenhäuser aus den DRG-Fallpauschalen ausgegliedert und über ein krankenhausindividuelles Pflegebudget nach dem Selbstkostendeckungsprinzip finanziert.
Hebammen in den Neuregelungen zum Pflegebudget im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz

Im Entwurf zum Gesetz zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzstabilisierungsgesetz – GKV-FinStG) werden unter anderem die Pflegebudgets neu geregelt. Einige Berufsgruppen, darunter auch Hebammen, sollen anders als jetzt, nicht mehr über das Pflegebudget refinanziert werden, sondern fallen komplett zurück in die Finanzierung über die DRG-Fallpauschalen (siehe Änderungen zu Artikel 3 Nummer 2 Anpassung der Definition des pflegebudgetrelevanten Pflegepersonals).

Bedeutung der Neuregelungen zum Pflegebudget im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz für die klinische Geburtshilfe

Wenn der Gesetzesentwurf in der vorliegenden Fassung umgesetzt würde, wären die Auswirkungen dramatisch: Geburtshilfe wird für die Krankenhäuser noch unrentabler und schwieriger in guter Qualität vorzuhalten. Hebammen, eigens für die Begleitung von Risikoschwangeren und Wöchnerinnen ausgebildet und damit unabdingbar für die Versorgungsqualität und Sicherheit der Frauen und Neugeborenen, werden über kurz oder lang in der Klinik nicht mehr in der Betreuung von Risikoschwangeren und Wöchnerinnen eingesetzt. Die Frage, wer diese Lücke füllen soll, bleibt angesichts des enormen Mangels an Pflegefachkräften unbeantwortet.

Bedeutung für Hamburg
Siehe oben.

3. Die Empfehlungen der Regierungskommission zur Weiterentwicklung der Pädiatrie und der klinischen Geburtshilfe ändern nichts an der geburtshilflichen Versorgungssituation in Hamburg.

Was sind die Empfehlungen der Regierungskommission?

Die Arbeitsgruppe Pädiatrie und Geburtshilfe der Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausfinanzierung hat am 08.07.2022 erste Empfehlungen für eine kurzfristige Reform der stationären Vergütung für Pädiatrie, Kinderchirurgie und Geburtshilfe veröffentlicht.

Hebammen und Gynäkolog*innen sind nicht in der Regierungskommission vertreten.

Die Regierungskommission empfiehlt grundsätzlich, geburtshilflichen Abteilungen, an deren Standort sich auch eine Pädiatrie befindet, eine erhöhte leistungsunabhängige Vergütung zu gewähren. Abteilungen mit weniger als 500 Geburten pro Jahr (entscheidend ist dabei das Vorjahr) sollen ebenfalls eine erhöhte Vergütung erhalten, sofern sie als bedarfsnotwendig eingestuft sind. Für Abteilungen mit 500 bis 1.499 Geburten pro Jahr (Vorjahr) würde sich laut Kommissionsvorschlag die zusätzliche leistungsabhängige Vergütung mit steigender Geburtenzahl (z.B. pro 100 weiterer Entbindungen) reduzieren. Abteilungen mit 1.500 und mehr Geburten pro Jahr (Vorjahr) erhielten keine zusätzlichen leistungsabhängigen Mittel (unabhängig von der Gewährung des Sicherstellungszuschlags), da sich diese über die leistungsbezogene Vergütung finanzieren könnten.

Die Empfehlungen der Kommission enthalten keine Vorschläge, wie zukünftig der Einsatz von genügend Fachkräften in der Geburtshilfe von den Kliniken finanziert werden kann. Dies ist aber eine unumgängliche Voraussetzung zur Erreichung der Sicherstellung einer Eins-zu-eins-Betreuung in der aktiven Phase der Geburt sowie den weiteren Zielen des Nationalen Gesundheitsziels, wie im Koalitionsvertrag vereinbart.

Weder werden die qualitativen Ziele des Koalitionsvertrages berücksichtigt noch wird das Problem der Sicherstellung der flächendeckenden geburtshilflichen Versorgung gelöst oder ein Konzept zur nachhaltigen Finanzierung des notwendigen Fachpersonals vorgelegt. Im Gegenteil: Bestehende Fehlanreize in der Krankenhausfinanzierung werden verfestigt.

Hebammen kommen in den Empfehlungen der Regierungskommission schlicht nicht vor.
Die gesamte Fragestellung, wie dem Fachkräftemangel in der klinischen Geburtshilfe sinnvoll begegnet werden kann, wird in den Empfehlungen ausgespart.
Bedeutung der Neuregelungen zum Pflegebudget im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz für die klinische Geburtshilfe  Katastrophal, siehe offener Brief hier: https://hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2022/08/25/artikel/offener-brief-zu-den-ersten-empfehlungen-der-regierungskommission-fuer-eine-moderne-und-bedarfsgerec/

Bedeutung für Hamburg

Kaum eine Geburtsklinik in Hamburg erfüllt die in den Empfehlungen ausgearbeiteten Kriterien für die zusätzliche Förderung. Es verändert also nichts an der aktuell schlechten Lage in den Hamburger Geburtskliniken. Die Hebammen in Hamburg betreuen weiterhin 3-4 Frauen parallel unter der Geburt. Trotz stark gestiegener Ausbildungszahlen verbessert sich vor dem Hintergrund der schlechten Arbeitsbedingungen die Versorgungssituation nicht. Das nationale Gesundheitsziel und die maßgeblichen Leitlinien werden in Hamburg weiterhin nicht implementiert.

Deshalb fordern wir Sie auf:

  1. Setzen Sie sich dafür ein, dass die PpUGV dahingehend geändert wird, dass Hebammen wieder voll auf die Personaluntergrenzen in den Geburtshilflichen Stationen angerechnet werden.
  2. Stimmen Sie dem Gesetzentwurf zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetz in der jetzigen Fassung nicht zu. Hebammen in den Geburtshilflichen Stationen müssen weiter über das Pflegebudget refinanziert werden.

  3. Setzen Sie sich dafür ein, dass die Zusammensetzung der Regierungskommission so verändert wird, dass Geburtshilfliche Expertise hinzugenommen wird, und die Vorschläge überarbeitet werden.

Seit Jahren verschlimmert sich der Notstand in der klinischen Geburtshilfe, es gibt immer weniger Fachkräfte, die unter diesen Bedingungen arbeiten wollen und die Interventionen wie Kaiserschnitte und weitere Eingriffe in den Geburtsverlauf steigen stetig. Die Gründe sind bekannt und ausgiebig diskutiert.

Im Namen unserer Berufsgruppe der Hebammen bitten wir Sie, sich energisch im Bund dafür einzusetzen, dass die Versorgung in der klinischen Geburtshilfe nicht weiter belastet wird. Wenn die drei obenstehenden Problemfelder nicht gelöst werden, droht uns auch in Hamburg eine weitere Verschlechterung der Situation. Das alles geht vor allem zu Lasten von Frauen, Kindern und Familien in einer der wichtigsten, aber auch verletzlichsten Phasen ihres Lebens. Und das können wir Hebammen nicht mit unserer Berufsethik übereinbringen.

Hamburg, den 29.10.2022 Hebammenverband Hamburg Andrea Sturm

Erstveröffentlichung Berliner HV


06.06.2022

Weiterbildung Praxisanleitung

Willst Du Dich professionalisieren in der Unterstützung unserer Studierenden, und das auch abrechnen können?
Weiterbildung „Praxisanleitung im Hebammenstudium" an der HAW
Start am 01.09.2022

Alle Informationen und Anmeldung erhalten Interessierte bei der HAW Hamburg
Für Rückfragen stehen meine Kollegin Frau Anne Hoffmann und ich zur Verfügung.
Ina Plewa M.A.  Kundenkommunikation &Vertrieb Campus Weiterbildung
T +49 40 428 75 7039   Ina.Plewa@haw-hamburg.de   Mo - Fr  09:00 – 17:00 Uhr  HAW HAMBURG


25.05.2022

Termin angestellte Hebammen

Verschiebung Datum Jour fixe angestellte Hebammen
auf 5.07.2022 17:00 bis 19:00 Uhr

Liebe Kolleginnen*,
leider müssen wir das Treffen der angestellten Hebammen verschieben, weil unsere Anwesenheit bei der Fachkommssion Gesunde Geburt wichtig ist, und auch manche Kollegin*, die kommen wollte eventuell dorthin muss. Das passiert sehr selten und finden wir auch sehr schade.
Wir haben für den 5.07.2022 Ann Jule Wowretzko (Landesvorsitzende aus Berlin) eingeladen und Frau Wollny von ver.di angefragt. Kolleginnen* werden von ihren Erfahrungen zum Thema Überstunden auszahlen berichten.

Anmeldung bitte hier auf unserer üblichen Plattform.

. Kurze Vorstelllung
. Was wollen wir in dieser Gruppe?
. Evtl. Bericht von einer Kollegin  zum Thema Überstunden ausbezahlt bekommen.
. Tarifverhandlungen 2022/23
. Bericht aus Berlin vom Hebammenstreik
. Entscheidung, wie und Ihr Euch weiter treffen wollt.

Herzliche Grüße Andrea Sturm


05.05.2022

Heute ist Hebammentag

 

Guten Morgen liebe Kolleg:innen, JuWehen, Familien, und alle Hamburger:innen, wir wüschen einen schönen Hebammen - Tag.
"Jede Hebamme zählt" ist das Motto des DHV. Pressekonferenz dazu im Lifestream um 10:00 mit Ulrike Geppert Orthofer. Geburtstagstische in der ganzen Stadt unter dem Motto happy birth? day. Ihr trefft dort Hebammen und Studierende. Eine Liste gibt es auf der Homepage. Wer selbst heute was organisiert hat, bitte gerne Bilder schicken.
1.vorsitzende@hebammenverband-hamburg.de


Bis zuletzt bangen wir noch, ob es im Elbeeinkaufszentrum in Klein Flottbeck einen Tisch geben kann.

Viele Zusagen zu den Standorten kamen in den letzten zwei Tagen. Jeder Tisch hat eigene Themen. Besucht Eure Kolleg:innen und die Studierenden.

Ihr findet die ganz aktuelle Liste (5.05.22 0:23) der Geburtstagstische hier:

Downloads

Geburtstagstische aktuell

02.05.2022

Internationaer Hebammentag am 5.05.2022

Der internationale Hebammentag hat dieses Jahr viele Facetten.
Das Motto des ICM lautet 100 Years of Progress. Es werden 100 Jahre International Council of midwifes gefeiert.

Der Deutsche Hebammenverband sagt: jede Hebamme zählt!
Dazu habt ihr im März Fragen beantwortet.
Das Ergebnis erfahren wir alle am 5.05.2022.

Im Hebammenverband Hamburg haben die Studierenden gesagt:
Wir wollen Geburtstag feiern - den Tag der Geburt für Frauen, Babys, Hebammen und Familien.

Wir haben gemeinsam Geburtstagstische organisiert, die über ganz Hamburg verteilt sind, natürlich alles noch mit besonderen Bedingungen. Eigentlich wollten wir Geburtstagskuchen mit Euch und den Menschen auf der Straße essen, jetzt spielen wir Bingo und haben andere Ideen. Kommt vorbei, macht mit und lernt unsere Studierenden und Eure engagierten Kolleginnen* kennen. Je mehr wir an einem Tisch sind desto auffälliger sind wir.

Wir Vorstandsfrauen werden herumreisen und versuchen so viel Tische wie möglich zu besuchen.
Wir wollten auch die Hebammen im NDR zur Hamburgerin des Tages machen, aber das wird vom Hamburg Journal ausgelost, die sind da nicht so flexibel uns am Hebammentag dranzunehmen.

Es wird noch etwas geboren - mit einem sehr verzögerten Geburtsverlauf: wie Ihr gerade seht, ist unsere neue Homepage da!
Wir freuen uns sehr und werden sie mit Euch gemeinsam noch weiterentwickeln.

Passwort für den internen Bereich kommt im Newsletter.
 

Liste der Geburtstagstische:
Wenn noch Fragezeichen dahinter stehen, dann werden wir die Veränderungen noch über unsere Kanäle bekannt geben.

Downloads

Geburtstagstische

05.01.2022

Gründung Projektgruppe Respektvolle Geburt (Januar 2022)

Im Hebammenverband Hamburg gibt es eine Projektgruppe zum Thema Respektlosigkeit und Gewalt rund um die Geburt in Hamburg. Es wird gefordert, dass es eine Ansprechstelle für alle Betroffenen (Frauen, Familien, Personal, Auszubildende, Studierende...) in Hamburg geben soll. 

Die Projektgruppe ist aus einer AG entstanden, die Prof:in Dr. Angelica Ensel auf einer Mitgliederversammlung ins Leben gerufen hat. Der Hebammenverband Hamburg ist beratend beteiligt, unterstützt die Idee auf politischer Ebene, und macht sich in der Sozialbehörde und in Netzwerken dafür stark.

Um wen geht es?
Es geht um alle, die rund um eine Geburt Respektlosigkeit oder Gewalt erfahren haben, sei es als direkt Beteiligte oder indirekt als dritte Person, die/der Zeug:in eines Vorfalls ist.

Worum geht es in der Ansprechstelle?
In erster Linie geht es um das „Gehört werden“ und weitere Unterstützung, die Anrufer:innen an weiterführender Hilfe brauchen. Zum anderen geht es um Datenerhebung solcher Erlebnisse mit entsprechenden Konsequenzen. Was sind die Hintergründe für derartige Erlebnisse? Was lernen wir daraus? Was kann besser gemacht werden? Welche Fortbildungen brauchen wir?

Wir müssen uns auf allen Ebenen mit dem Thema auseinandersetzen, wenn eine respektvolle Geburtshilfe in Hamburg das Ziel ist.

Downloads

Idee eines Antrags und Erläuterungen zum Projekt (PDF)

Achtung Hebammen in Harburg